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5. Qualitätssicherungskonferenz

Die Qualitätssicherungskonferenz des G-BA, die am 14. und 15. Oktober 2013 in Berlin stattfand, verzeichnete mit rund 600 Teilnehmern einen abermaligen Besucherrekord. Fachbesucher aus der gesamten Bundesrepublik konnten sich über Ergebnisse derzeit bestehender Qualitätssicherungsmaßnahmen informieren und austauschen.

Ein wichtiges Thema war unter anderem die Umsetzbarkeit der politischen Forderung nach Qualitätsanreizen auch im Vergütungssystem, dem auch einer der Eröffnungsvorträge gewidmet war. Viel Aufmerksamkeit erfuhren zudem die sogenannten „Indikationsindikatoren“, die Hinweise darauf geben können, ob Eingriffe überhaupt medizinisch erforderlich waren. In der öffentlichen Diskussion wird mit diesen Indikatoren eine große Erwartung verbunden; sollen sie doch helfen, etwaige, durch ökonomische Fehlanreize entstandene Mengendynamiken zu erkennen und einzudämmen.

Mit dem Ziel der Datensparsamkeit und der Schonung personeller Ressourcen kommt der Nutzung bereits vorliegender Routinedaten der Krankenkassen in der Qualitätssicherung eine wachsende Bedeutung zu. Über erste Erfahrungen hiermit wurde anhand verschiedener Beispiele berichtet. Gerade in der sektorenübergreifenden Verlaufsbetrachtung von Eingriffen, den sogenannten Follow up-Verfahren, wird das Instrument verstärkt erprobt.

Angesichts der jedoch noch immer bestehenden Probleme in der sektorenübergreifenden Qualitätssicherung, die vor allem den sehr unterschiedlichen Codiervorgaben in beiden Bereichen geschuldet sind, plädierte Dr. Regina Klakow-Franck, unparteiisches Mitglied des G-BA und dort für das Thema Qualitätssicherung zuständig, für einen pragmatischen Ansatz: Es müssten unter den gegenwärtigen sektoral höchst unterschiedlichen Rahmenbedingungen Machbarkeitsgesichtspunkte stärker und frühzeitiger berücksichtigt werden.

Viel Aufmerksamkeit erfuhr die Ergebniskonferenz der externen stationären Qualitätssicherung, die diesmal erstmals in die Qualitätssicherungskonferenz eingebunden war und den zweiten Veranstaltungstag ausfüllte. Der Qualitätsreport 2012 fasst die Ergebnisse in gedruckter Form zusammen.

Dr. Regina Klakow-Franck Jilian Oderkirk Prof. Dr. Eberhard Wille

14. Oktober 2013: Parallelveranstaltungen 1 - 4

1. Qualitätssicherung und Transparenz

2. Neue Methoden und Instrumente - Nutzung von Routine- und Sozialdaten

3. Neue Methoden und Instrumente - Indikationsqualität und Patientenbefragung

4. Neue Methoden und Instrumente - Risikoadjustierung und Strukturierter Dialog der Zukunft

14. Oktober 2013: Parallelveranstaltungen 5 - 8

5. Qualitätssicherung und Mindestmengen

6. Neue Methoden und Instrumente - Teambildung als Strukturqualitätsanforderung

7. Qualitätssicherung und Register

8. Qualitätssicherung und Prävention/Gesundheitsförderung

Publikum
Publikum

 

15. Oktober 2013: Parallelveranstaltungen 1 und 2

1. Externe stationäre Qualitätssicherung - Ergebnisse I

2. Externe stationäre Qualitätssicherung - Ergebnisse II

15. Oktober 2013: Parallelveranstaltungen 3 und 4

3. Externe stationäre Qualitätssicherung - Ergebnisse III

4. Externe stationäre Qualitätssicherung - Ergebnisse IV

15. Oktober 2013: Parallelveranstaltungen 5 und 6

5. Externe stationäre Qualitätssicherung - Ergebnisse V

6. Ambulante Qualitätssicherung (Dialyse und DMP) - Ergebnisse