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Barrierefreiheit und Förderung der Inklusion

Der G-BA hat sich mit einem Grundsatzbeschluss aus dem Jahre 2008 der Barrierefreiheit verpflichtet. In Übereinstimmung mit dem Behindertengleichstellungsgesetz sorgt er dafür, dass behinderte Menschen barrierefrei Zugang zu seinen Informationen erhalten und ihnen eine uneingeschränkte Mitarbeit in seinen Gremien möglich ist. Das Dienstgebäude des G-BA ist mit barrierefreien Zugängen, Parkplätzen, Aufzügen und WC-Anlagen ausgestattet und verfügt über einen abgesenkten Empfangstresen sowie eine Induktionsanlage für Hörbehinderte in den Konferenzsälen. Darüber hinaus wird bei den Sitzungsteilnehmerinnen und -teilnehmern standardmäßig der Bedarf an individueller Sitzungsassistenz, beispielsweise durch Schrift- und Gebärdendolmetscher abgefragt.

Die Website des G-BA ist nach den Standards der „Barrierefreie Informationstechnik-Verordnung (BITV)“ aufgebaut. Sie wurde vom Projekt „Barrierefrei informieren und kommunizieren (BIK)" getestet und als sehr gut zugänglich bewertet. Die G-BA-Geschäftsstelle treibt vor allem auch die barrierefreie Bereitstellung der zahlreichen Normtexte (Richtlinien und Regelungen) voran.

Zudem hat sich der G-BA im Inklusionsbeirat engagiert, der die Umsetzung des „Übereinkommens der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen“ aktiv fördert: Als Mitglied des von 2010 bis 2013 tätigen Fachausschusses „Gesundheit, Pflege, Prävention, Rehabilitation“ hat er gemeinsam mit verschiedenen gesellschaftlichen Akteuren inklusionsrelevante Fragen aus dem Bereich des Gesundheitswesens beleuchtet. Die Ergebnisse sind in dem Bericht der Staatlichen Koordinierungsstelle nach Artikel 33 UN-Behindertenrechtskonvention festgehalten, welcher sich auf der Internetseite der Beauftragten der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen herunterladen lässt. Auf einer Inklusionslandkarte zeigt der Beirat an Beispielen, was Inklusion ist und wie sie verwirklicht werden kann.