Häufig gestellte Frage

03 Warum ist eine bestimmte ambulante Untersuchungs- oder Behandlungsmethode keine Kassenleistung?

Aufgrund des § 135 Abs. 1 SGB V ist eine neue Methode aus der ambulanten Versorgung so lange generell und umfassend ausgeschlossen, bis der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) die Anwendung (für bestimmte Indikationen) anerkannt hat.

Ist eine Methode keine Kassenleistung, kann es dafür folgende Gründe geben:

  1. Die Methode wurde noch nicht vom Gemeinsamen Bundesausschuss beraten und somit noch nicht in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung eingeschlossen. Die aktuellen Beratungsthemen des G-BA sind hier veröffentlicht:
    http://www.g-ba.de/informationen/beratungsthemen/
  2. Die Methode wurde abschließend beraten und nicht in den Leistungskatalog aufgenommen. In diesem Fall gibt es einen ausführlichen Abschlussbericht zur Bewertung der Methode:
    http://www.g-ba.de/informationen/abschlussberichte/

Entscheidungen des Gemeinsamen Bundesausschusses für die ambulante Versorgung dienen nicht zuletzt dem Schutz der Patientinnen und Patienten. Sie stellen sicher, dass nur erprobte, in ihrer Wirksamkeit gesicherte und in ihren Risiken bekannte Verfahren in die ambulante Regelversorgung eingeführt werden.