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Häufig gestellte Frage

Was versteht man unter mobiler geriatrischer Rehabilitation

Die Vorgaben für die mobile geriatrische Rehabilitation werden nicht vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) festgelegt, da die Rehabilitations-Richtlinie lediglich Bestimmungen zur Zusammenarbeit zwischen den Krankenkassen und den niedergelassenen Vertragsärzten enthält.

Mit dem Inkrafttreten des GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetzes (zum 1. April 2007) wurde eine neue Form der ambulanten Rehabilitation, die mobile Rehabilitation, in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung aufgenommen. Bei der ambulanten Rehabilitation sucht der oder die Versicherte die Rehabilitationseinrichtung auf. Bei der mobilen geriatrischen Rehabilitation sucht ein interdisziplinäres Rehabilitationsteam unter ärztlicher Leitung den Versicherten in seiner Wohnung oder im Seniorenheim auf und erbringt sozusagen vor Ort die erforderlichen Rehabilitationsleistungen in der für den Versicherten vertrauten Umgebung. Diese Rehabilitationsleistungen richten sich insbesondere an Patientinnen und Patienten mit starken kognitiven Einschränkungen, deren Rehabilitationsprognose nur in der vertrauten Wohnumgebung positiv einzuschätzen ist. Die Rehabilitation ist also nur unter der Voraussetzung erfolgversprechend, dass der Versicherte dabei nicht mit einer für ihn ungewohnten Umgebung konfrontiert wird.

Die Spitzenverbände der Krankenkassen haben zum 1. Mai 2007 Rahmenempfehlungen zur mobilen geriatrischen Rehabilitation verabschiedet. Diese bilden die einheitliche Grundlage für die Zulassung der Leistungserbringer in den Bundesländern. Sie definieren insbesondere die personellen und strukturellen Anforderungen an die Leistungserbringer und legen die Behandlungselemente, die Regeldauer der Maßnahmen sowie die Behandlungsfrequenz für Leistungen der mobilen geriatrischen Rehabilitation fest.

Die Rahmenempfehlungen der Spitzenverbände der Krankenkassen zur mobilen geriatrischen Rehabilitation finden Sie auf den Internetseiten des MDS.