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Datengestützte einrichtungsübergreifende Qualitätssicherung

Mit der sogenannten externen Qualitätssicherung werden Daten zu ausgewählten Leistungen verschiedener Einrichtungen nach den gleichen Kriterien erfasst. Eine unabhängigen Stelle wertet diese Daten aus, analysiert sie und spiegelt sie den teilnehmenden Einrichtungen zurück. So kann jede Einrichtung innerhalb eines Bundeslandes die eigenen Ergebnisse mit denen anderer vergleichen. Das Verfahren bietet die Möglichkeit, gezielt Maßnahmen zur Qualitätsverbesserung anzustoßen und zu unterstützen. Die Vertrauenswürdigkeit der Daten wird jährlich mit Hilfe eines Validierungsverfahrens für ausgewählte Leistungsbereiche in Stichproben überprüft.

Der G-BA hat die Aufgabe, für die externe Qualitätssicherung Verfahren zu entwickeln und für eine geregelte Datenauswertung und eine gut verständliche Darstellung der Ergebnisse zu sorgen.

Seit einigen Jahren entwickelt der G-BA solche Verfahren auch für den sektorenübergreifenden Einsatz. Daten werden dabei nicht nur punktuell zu einzelnen abgeschlossenen Behandlungen erfasst. Vielmehr werden auch Daten aus Folgebehandlungen aus der gleichen Einrichtung oder aus anderen Einrichtungen (ambulant und/oder stationär) einbezogen. Oder es werden Behandlungen verglichen, die sowohl stationär als auch ambulant erbracht werden können. Solche Verfahren sind aufwändig, weil dabei patientenbezogene Daten erfasst und pseudonymisiert werden müssen. Die Verfahren  bieten jedoch den Vorteil, Behandlungsverläufe im Ganzen und über längere Zeiträume hinweg zu verfolgen.