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G-BA | Themenschwerpunkte

Früherkennung von Krankheiten bei Schwangeren

Durch die ärztliche Betreuung während der Schwangerschaft und nach der Entbindung sollen mögliche Gefahren für Leben und Gesundheit von Mutter oder Kind abgewendet sowie Gesundheitsstörungen rechtzeitig erkannt und der Behandlung zugeführt werden. Vorrangiges Ziel der ärztlichen Schwangerenvorsorge ist die frühzeitige Erkennung von Risikoschwangerschaften und Risikogeburten.

Die Mutterschafts-Richtlinien des Gemeinsamen Bundesausschusses dienen der Sicherung einer nach den Regeln der ärztlichen Kunst und unter Berücksichtigung des allgemein anerkannten Standes der medizinischen Erkenntnisse ausreichenden, zweckmäßigen und wirtschaftlichen ärztlichen Betreuung der Versicherten während der Schwangerschaft und nach der Entbindung.

 

HIV-Testung für Schwangere

Bei bekannter Infektion der Schwangeren mit HIV kann durch medizinische Maßnahmen eine deutliche Senkung der Übertragungswahrscheinlichkeit des HI-Virus auf das Kind erreicht werden von 20 bis 40 Prozent auf unter zwei Prozent. Vor der Durchführung eines solchen Test müssen die Schwangeren umfassend über die Vor- und Nachteile aufgeklärt wurde. Zur Unterstützung des ärztlichen Aufklärungsgesprächs hat der G-BA ein Merkblatt erstellt, das die wesentlichen Informationen enthält, die der Schwangeren eine informierte Entscheidung über die Erteilung oder Verweigerung der Einwilligung in den HIV-Test ermöglichen.

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