Inhalt

Qualitätsbericht der Krankenhäuser

Seit 2005 sind Krankenhäuser gesetzlich dazu verpflichtet, in Qualitätsberichten über ihre Arbeit zu informieren. Qualitätsberichte geben einen Überblick über die Strukturen und Leistungen der Krankenhäuser. Zum Beispiel enthalten sie Angaben zum Diagnose- und Behandlungsspektrum, zur Häufigkeit einer Behandlung, zur Personalausstattung und Anzahl der Komplikationen sowie zur Barrierefreiheit. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) legt im Auftrag des Gesetzgebers fest, welche Informationen Qualitätsberichte enthalten und wie sie gegliedert und bereitgestellt werden müssen (§ 136b Abs. 1 Nr. 3 SGB V).

Die Angaben in den Qualitätsberichten lassen sich nutzen, um Krankenhäuser zu vergleichen und das passende auszuwählen. Mithilfe von Krankenhaus-Suchmaschinen – zum Beispiel auf den Internetseiten der gesetzlichen Krankenkassen – kann man Klinken gezielt nach bestimmten Informationen auswählen und miteinander vergleichen.

Die Qualitätsberichte werden von den Krankenhäusern in Form von maschinenverwertbaren XML-Daten übermittelt. XML ist eine spezielle Computersprache, die normalerweise nicht als Fließtext von Laien gelesen werden, sondern nur in einer Datenbank von elektronischen Suchmaschinen (zum Beispiel sogenannten Kliniksuchmaschinen) genutzt werden kann. Daher hat der G-BA die XML-Daten für alle Krankenhäuser in gleicher Weise als "Referenzbericht" in einem PDF-Dokument aufbereitet und stellt diesen zum Download zur Verfügung. Dadurch stehen die Daten aus den Qualitätsberichten auch als Fließtext zur Verfügung.

Informationen für Nutzer der Qualitätsberichte

Informationen zur Nutzung der Qualitätsberichte (Flyer, Erläuterungen, Glossar)
Ausgewählte Kliniksuchmaschinen
Referenzdatenbank der Qualitätsberichte im PDF-Format

Informationen für Krankenhäuser und Bezieher maschinenverwertbarer Dateien

Servicedateien für Berichtersteller
Bestellung und Nutzung der Qualitätsberichte in maschinenverwertbarer Form