Sekundäre Datennutzung

Daten aus der datengestützten Qualitätssicherung können auf Antrag für Forschungszwecke oder zur Weiterentwicklung der Qualitätssicherung genutzt werden. Die Datenauswertung kann bei der aktuell beauftragten Stelle, dem Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG), beantragt werden.

Für die sekundäre Datennutzung etablierte der G-BA mit einem Beschluss vom 20. April 2017 ein neues Antragsverfahren und ergänzte dazu seine Verfahrensordnung um ein neues 8. Kapitel. Damit setzte der G-BA einen gesetzlichen Auftrag aus dem am 1. Januar 2015 in Kraft getretenen Gesetz zur Weiterentwicklung der Finanzstruktur und der Qualität in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-FQWG) um.

Informationen zum Antragsverfahren

Eine ausführliche Beschreibung des Antragsverfahrens, der damit verbundenen Kosten sowie alle notwendigen Formulare zum Download stellt das IQTIG auf seiner Webseite unter sekundäre Datennutzung bereit. Fragen zum Antragsverfahren können an folgendes E-Mail-Postfach gerichtet werden: sdn@iqtig.org

Genehmigte Anträge

Nachfolgend finden Sie die Projekte, für die der G-BA eine sekundäre Datennutzung genehmigt hat. Die Projektbeschreibung ist Anlage des jeweiligen Beschlusses. 

  • Projekt zur Evaluation der aktuell gültigen Fassung der Qualitätssicherungs-Richtlinie Dialyse (QSD-RL) des BQS-Instituts für Qualität & Patientensicherheit (Beschluss vom 4. September 2019)
  • Projekt zur Validierung des qSOFA-Scores bei Patienten mit stationär behandelter CAP in Deutschland nach den Daten der externen Qualitätssicherung nach § 136 Absatz 1 Satz 1 Nummer 1 SGB V (Beschluss vom 6. November 2019)