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Strukturqualitätsvorgaben

Der G-BA legt für bestimmte Behandlungen Mindestanforderungen an die Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität fest. Dies ist zum Beispiel bei außergewöhnlich schwierigen und gefährlichen Operationen der Fall, die besonders qualifiziertes Personal und eine bestimmte Ausstattung erfordern.

Ziel ist es, hierfür an zentralen Stellen optimale strukturelle Voraussetzungen für die medizinische Versorgung zu schaffen. Nur Kliniken, die entsprechend ausgestattet sind und vorgehen, dürfen die betreffenden Leistungen auch weiterhin erbringen.

Bislang hat der G-BA Qualitätsvorgaben für folgende Bereiche geregelt:

  • Behandlung des Bauchaortenaneurysmas
  • Kinderherzchirurgie
  • minimalinvasive Herzklappeninterventionen
  • Positronenemissionstomographie zur Behandlung des nichtkleinzelligen Lungenkarzinoms
  • Protonentherapie beim Rektumkarzinom
  • Versorgung von Früh- und Reifgeborenen
  • Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit hämato-onkologischen Krankheiten