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Schutzimpfungen

Eine Schutzimpfung ist die Gabe eines Impfstoffes mit dem Ziel, vor einer übertragbaren Erkrankung zu schützen.

Grundsätzliche Voraussetzung für die Aufnahme einer Schutzimpfung in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung ist eine entsprechende Empfehlung der beim Robert Koch-Institut ansässigen Ständigen Impfkommission (STIKO). Die STIKO wird von Experten gebildet, die das Bundesministerium für Gesundheit beruft.

Aufgabe des G-BA

Auf Basis der STIKO-Empfehlungen legt der G-BA in der Schutzimpfungs-Richtlinie die Einzelheiten zu Voraussetzungen, Art und Umfang der Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung fest. Mit besonderer Begründung kann der G-BA hierbei von einer Empfehlung der STIKO abweichen. Zu Änderungen der STIKO-Empfehlungen hat der G-BA innerhalb von drei Monaten nach ihrer Veröffentlichung eine Entscheidung zur Aktualisierung der Schutzimpfungs-Richtlinie zu treffen.

Die Anlage I der Schutzimpfungs-Richtlinie gibt einen alphabetisch geordneten Überblick über die von der GKV übernommenen Impfungen für Säuglinge, Kleinkinder, Jugendliche und Erwachsene. In Anlage 2 der Schutzimpfungs-Richtlinie sind die Dokumentationsschlüssel gelistet.