Der G-BA in den Medien

Nachfolgend finden Sie Aussagen der drei hauptamtlichen unparteiischen Mitglieder des G-BA zu aktuellen Themen aus der Gesundheitsversorgung und der Gesundheitspolitik.

27. November 2020
Gemessen in Geld – Wie ein Menschenleben berechnet wird
„beta stories“ vom 27. November 2020 mit Prof. Josef Hecken

ARD Mediathek


18. Oktober 2020
Coronaregeln können auch Erleichterung bringen
„B5 aktuell“-Beitrag vom 18. Oktober 2020 mit Dr. Monika Lelgemann

Quelle: „B5 aktuell“-Beitrag vom 18. Oktober 2020 mit freundlicher Genehmigung des Bayrischen Rundfunks

Mit dem Bayerischen Rundfunk sprach Dr. Monika Lelgemann, Unparteiisches Mitglied beim Gemeinsamen Bundesausschuss, über aktuelle Entscheidungen des Plenums, um das Ansteckungsrisiko mit COVID-19 für Patientinnen und Patienten zu senken. Sie geht dabei auf die telefonische Krankeschreibung ein, die erst einmal bis Ende 2020 bundesweit gilt, sowie auf die Möglichkeit für einzelne Regionen mit steigenden Corona-Infektionszahlen, eine Ausnahmeregelung bei ärztlich verordneten Leistungen (z. B. Krankentransport, Folgeverordnungen per Telefon oder längere Vorlagefristen bei Verordnungen) zu beantragen. Die Voraussetzungen für einen solchen Antrag auf regionale zeitlich begrenzte Ausnahmen hatte der Gemeinsame Bundeausschuss mit seinem Grundlagenbeschluss vom 17. September getroffen.

Befristete Sonderregelungen des G-BA im Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie


11. September 2020
10 Jahre AMNOG-Verfahren: Schnelle und wissenschaftlich fundierte Bewertung von neuen Arzneimitteln gehen Hand in Hand
„ÄrzteTag“-Podcast vom 11. September 2020 mit Prof. Josef Hecken

Quelle: ÄrzteTag-Podcast vom 11.09.2020 (https://www.aerztezeitung.de/Podcasts/Wie-wollen-Sie-Aerzten-die-Regressangst-nehmen-Herr-Hecken-412789.html) mit freundlicher Genehmigung des Springer Medizin Verlags GmbH

Zur Vorstellung des aktuellen AMNOG-Reports der DAK und der Universität Bielefeld äußert sich Prof. Josef Hecken, unparteiischer Vorsitzender des Gemeinsamen Bundesausschusses:

„Der Bericht zeigt, bei der Bewertung von neuen Arzneimitteln haben wir in den letzten zehn Jahren sehr vieles richtig gemacht. Vertreter von Wissenschaft, Ärzteschaft, Krankenkassen und selbst aus der Pharmabranche attestieren dem AMNOG-Verfahren in einer Umfrage fair, transparent und schnell zu sein. Bei so viel Lob von gegensätzlichen Seiten kann man also selbstbewusst sagen: Es lohnt sich auf die evidenzbasierte Medizin zu setzen. Zeitnah überprüfte Bewertungen für die bestmögliche Arzneimittelbehandlung von Patientinnen und Patienten zu geben, ist als Ziel erreichbar.

Nach nur sechs Monaten kann der Gemeinsame Bundesausschuss auf der Grundlage von Studienergebnissen bei neuen Arzneimitteln die Spreu vom Weizen trennen und belastbare Ergebnisse präsentieren. Für Patientinnen und Patienten sowie ihre behandelnden Ärzte ist das ein enormer Vorteil. Früher reichte es aus, wenn Hersteller bei einem Arzneimittel das Etikett neu oder innovativ angepinnt haben, um hohe Preise aufzurufen und um Akzeptanz bei Betroffenen und Behandelnden zu werben. Seit AMNOG müssen Hersteller mit Daten belegen, ob das neue Arzneimittel einen zusätzlichen Gewinn im Vergleich zu der bislang verfügbaren Standardtherapie für die Patientenversorgung bringt oder nicht.“

zum AMNOG-Report der DAK-Gesundheit

zum Thema Nutzenbewertung von Arzneimitteln gemäß § 35a SGB V