11. Qualitätssicherungskonferenz

Veranstaltung des G-BA vom 26. und 27. September 2019

Die 11. Qualitätssicherungskonferenz des Gemeinsamen Bundesauschusses fand am 26. und 27. September 2019 in Berlin statt. Bei der Veranstaltung ging um das gesetzliche Aufgabenspektrum des G-BA, vor allem auch im Hinblick auf das Thema Patientensicherheit, die Erfahrungen mit der Umsetzung der Vorgaben in die Praxis und die Nutzung der QS-Ergebnisse. Weitere Themen waren verschiedene methodische Ansätze für Qualitätssicherungsmaßnahmen, technische Herausforderungen, die aufgrund gesetzlicher Vorgaben zu bedienenden Schnittstellen zu bundesweiten Registern und der Blick in die Zukunft „QS 2025“. Zudem wurden die Ergebnisse aus dem vom Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG) im Auftrag des G-BA veröffentlichten Qualitätsreport 2019 in verschiedenen Workshops bearbeitet.

Foto: Prof. Dr. Elisabeth Pott

Foto: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn

Foto: Dr Mike Durkin, Prof. Dr. Elisabeth Pott

Foto: Dr. Susanne Weinbrenner, Dr. Christof Veit

Foto: Dr Mike Durkin, Prof. Dr. Elisabeth Pott, Karola Pötter-Kirchner, Katrin Starke, Dr. Christian Igel

Foto: Publikum

Plenumsvorträge am 26. September 2019

  • Eröffnung und Einführung
    Prof. Dr. Elisabeth Pott, unparteiisches Mitglied des Gemeinsamen Bundesausschusses

  • Grußwort
    Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, Bundesministerium für Gesundheit
  • The Imperative of a Global Movement to Improve the Safety of our Patients
    Dr Mike Durkin, Imperial College London

Plenumsvorträge am 27. September 2019


 

  • Perspektiven der Qualitätssicherung aus Sicht der QS-Verfahren im Rehabilitationsbereich
    Dr. Susanne Weinbrenner, Deutsche Rentenversicherung Bund

Parallelveranstaltungen am 26. September 2019

1. Richtlinien des G-BA: Was gibt es Neues?

Die wichtigsten Beschlüsse des G-BA zur Qualitätssicherung (Überblick)(PDF 1.39 MB)
Karola Pötter-Kirchner, G-BA-Geschäftsstelle

Datengestützte einrichtungsübergreifende QS-Maßnahmen – aktuelle Entwicklungen(PDF 1.02 MB)
Dr. Benedict Steffens, G-BA-Geschäftsstelle

Strukturrichtlinien des G-BA am Beispiel der QFR-RL sowie Verfahrensabläufe in der Zweitmeinungsrichtlinie
Katrin Starke, G-BA-Geschäftsstelle

2. Darstellung der Aktivitäten im Zusammenhang mit der gesetzlichen QS I

Welchen Beitrag liefert das KHSG zur Patientensicherheit?(PDF 864.15 kB)
Dr. Ilona Köster-Steinebach, Aktionsbündnis Patientensicherheit (APS)

Im Jahr 3 nach KHSG: Was haben die QS-Innovationen gebracht?(PDF 496.03 kB)
Peter Follert, GKV-Spitzenverband

Mehr Dokumentation = Bessere Qualität? Ein Plädoyer für den sorgfältigen Umgang mit der Ressource Arzt-Zeit(PDF 2.79 MB)
Dr. Bernhard Gibis, Kassenärztliche Bundesvereinigung

3. Umsetzung der Qualitätssicherung – Praktiker I

Erfahrungen mit der 100% Dokumentationsrate(PDF 606.11 kB)
Dr. Martina Felsch, DRK Kliniken

Anwendung der Mindestmengenregelung durch die Krankenkassen vor Ort – Herausforderungen des neuen Verwaltungsverfahrens(PDF 336.15 kB)
Dorothee Krug, Verband der Ersatzkassen

Prüfungen zu den G-BA Richtlinien durch den MDK Hessen – ein Erfahrungsbericht(PDF 309.65 kB)
Sebastian Ritter, Medizinischer Dienst der Krankenversicherung Hessen

4. Umsetzung der Qualitätssicherung – Anwender (u.a. Q-Portale, Berater, Nutzer der Ergebnisse)

Public Reporting mit Qualitätsberichtsdaten: Erfahrungen und Erkenntnisse aus 8 Jahren „Weisse Liste“(PDF 560.84 kB)
Marcel Weigand, Aktionsbündnis Patientensicherheit (APS)

Nutzung von Qualitätsindikatoren auch als Instrument der Unternehmensentwicklung(PDF 967.19 kB)
Annegret Douven, Helena Weiß, Alexianer

Wie können PatientInnen die Ergebnisse der QS nutzen, um gesundheitskompetente Entscheidungen zu treffen?(PDF 1.24 MB)
Prof. Dr. Eva Maria Bitzer, Pädagogische Hochschule Freiburg

5. Darstellung der Aktivitäten im Zusammenhang mit der gesetzlichen QS II

Planungsrelevante Qualitätsindikatoren: Ergebnisse und Bedeutung für die Qualitätssicherung(PDF 346.34 kB)
Dr. Anne Kathrin Stich, GKV-Spitzenverband

Weiterentwicklung der planungsrelevanten Qualitätsindikatoren(PDF 626.38 kB)
Emanuel Voigt, Deutsche Krankenhausgesellschaft

Qualitätssicherung für eine familienorientierte Frühgeborenenversorgung(PDF 468.51 kB)
Sabine Leitner, Patientenvertretung im G-BA

Pflegepersonal im Krankenhaus(PDF 394.14 kB)
Dr. Bernd Metzinger, Deutsche Krankenhausgesellschaft

6. Umsetzung der Qualitätssicherung – Praktiker II

Implementierung eines Qualitätsinformationssystems(PDF 1.42 MB)
Dr. Heidemarie Haeske-Seeberg, SANA-Kliniken

Implementierung und Auswertung von psychiatrisch-psychotherapeutischen Qualitätsindikatoren in einem Klinikverbund
Prof. Dr. Euphrosyne Gouzoulis-Mayfrank, LVR-Klinik Köln

Von QS Dialyse zu QS Nierenersatztherapie – Umsetzung der IQTIG-Spezifikation im PVS(PDF 468.55 kB)
Jens Kopecky, MedVision

7. Umsetzung der Qualitätssicherung – Praktiker III

Erste Erfahrungen mit dem Qualitätsvertrag – aus Sicht eines Krankenhauses(PDF 298.05 kB)
Dr. Erik C. Ernst, Karl-Hansen-Klinik Bad Lippspringe

Erste Erfahrungen mit dem Qualitätsvertrag – aus Sicht einer Krankenkasse(PDF 386.81 kB)
Martin Spegel, Siemens-Betriebskrankenkasse

Rückmeldeberichte QS PCI – Lerneffekt und Anstoß für Veränderungen in der Praxis
Prof. Dr. Thomas Voigtländer, Cardioangiologisches Centrum Bethanien (CCB)

Erfahrungen mit und Lösungsvorschläge für die QS WI in einem interdisziplinären ambulanten OP-Zentrum(PDF 858.25 kB)
Dr. Frank Vescia, MediPark Regensburg

8. Innovation/Zukunft

Landesarbeitsgemeinschaft NRW: Elektronische Stellungnahmeverfahren in der DeQS(PDF 1.60 MB)
Dr. Susanne Macher-Heidrich, Landesarbeitsgemeinschaft NRW, Andreas Kintrup, Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe

Digitalisierung von Versorgungsprogrammen: Eine Plattformökonomie für bildgebende Verfahren(PDF 608.16 kB)
Dr. Monika Schliffke, Kassenärztliche Vereinigung Schleswig Holstein

Global Patient Safety Summits / Impulse für die Qualitätssicherung in Deutschland
Dr. Ingo Härtel, Bundesministerium für Gesundheit

Parallelveranstaltungen am 27. September 2019

1. Bundesweite Register und Qualitätssicherung: Schnittstellen und mögliche Kooperationen

Transplantationsregister(PDF 745.33 kB)
Dr. Jens Meier, Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen

Möglichkeiten Klinischer Krebsregister in der Qualitätssicherung und Versorgungsforschung
Prof. Dr. Monika Klinkhammer-Schalke, ADT- Arbeitsgemeinschaft Deutscher Tumorzentren

Implantateregister
Prof. Dr. Karl-Dieter Heller, Orthopädische Klinik Braunschweig

2. Werkzeugkasten Qualitätssicherung

Herausforderungen bei der Erstellung von Spezifikationen im Rahmen der DeQS-Migration am Beispiel Cholezystektomie und Koronarchirurgie und Eingriffe an Herzklappen aus Sicht des IQTIG(PDF 314.83 kB)
Claudia Ammann, Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen

Herausforderungen bei der DeQS-Migration am Beispiel KCH aus Sicht von Softwareanbietern(PDF 666.13 kB)
Sabine Löffler, Bundesverband Gesundheits-IT - bvitg

3. Chancen und Risiken – planungsrelevante Qualitätsindikatoren in der Realität

Impulsvortrag: Erste Erfahrungen planungsrelevante QI – Perspektive IQTIG(PDF 344.71 kB)
Dr. Britta Zander-Jentsch, Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen

Impulsvortrag: Erste Erfahrungen planungsrelevante QI – Perspektive LQS(PDF 197.70 kB)
Dr. Susanne Macher-Heidrich, Geschäftsstelle Qualitätssicherung NRW

Impulsvortrag: Erste Erfahrungen planungsrelevante QI – Perspektive Krankenhaus
Prof. Dr. Achim Wöckel, Universitätsklinikum Würzburg

Impulsvortrag: Erste Erfahrungen planungsrelevante QI – Perspektive Krankenkasse(PDF 104.99 kB)
Dorothee Krug, Verband der Ersatzkassen

4. Erkenntnisse aus den Ergebnissen der Qualitätssicherung und wie diese in Zukunft genutzt werden können

Aktuelle Entwicklungen der Perinatalen Mortalität in Deutschland
PD Dr. Günther Heller, Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen

QS-Verfahren Ambulant erworbene Pneumonie - Atemfrequenzmessung
Dr. Helge Bischoff, Lungenkrebszentrum des NCT Heidelberg

Qualitätsindikatoren mit besonderem Handlungsbedarf am Beispiel der präoperativen Verweildauer nach hüftgelenknaher Femurfraktur
Dr. Arne Deiseroth, N.N., Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen

Weiterführende Informationen

Pressemitteilung vom 26. September 2019