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Früherkennung von Krankheiten bei Erwachsenen

Die Krankenkasse übernimmt bei erwachsenen Versicherten ab dem 36. Lebensjahr die Kosten für regelmäßige Gesundheitsuntersuchungen. Der Umfang der GKV-Leistungen ist in der Gesundheitsuntersuchungs-Richtlinie des G-BA festgelegt.

Die Gesundheitsuntersuchungen dienen der Früherkennung häufig auftretender Krankheiten, die wirksam behandelt werden können und deren Vor- oder Frühstadium durch diagnostische Maßnahmen erfassbar ist. Die durchzuführenden ärztlichen Maßnahmen erstrecken sich insbesondere auf die Früherkennung von Herz-Kreislauf- sowie Nierenerkrankungen und der Zuckerkrankheit (Diabetes).

Anspruch auf eine Gesundheitsuntersuchung besteht jedes zweite Jahr. Sie beinhaltet die Erhebung der Eigen-, Familien- und Sozialanamnese, insbesondere die Erfassung des Risikoprofils, die klinische Untersuchung zur Erhebung des Ganzkörperstatus, Laboratoriumsuntersuchungen aus dem Blut und dem Urin sowie eine Beratung durch die Ärztin oder den Arzt.

Chlamydien-Screening

Frauen unter 25 Jahren haben zudem Anspruch auf ein Chlamydien-Screening. Die genitale Chlamydia trachomatis-Infektion ist weltweit die häufigste sexuell übertragbare bakterielle Erkrankung. Die Infektion verläuft überwiegend ohne besondere Symptome und birgt bei der Frau die Gefahr entzündlicher Erkrankungen des kleinen Beckens. Als Folgererkrankungen können u.a. Sterilität und chronische Unterbauchschmerzen auftreten.