Hautkrebsscreening: G-BA beauftragt Machbarkeitsstudie zur Verbesserung der Evaluation
Berlin, 4. Februar 2026 – Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) will die Datenlage zur Evaluation des Hautkrebsscreenings verbessern. Mit diesem Ziel beauftragte er mit der Fortführung der Evaluation des Screenings für die nächsten Datenjahre auch eine Machbarkeitsstudie zum Einbezug der Krebsregisterdaten. Nach einem jetzt abgeschlossenen Vergabeverfahren ging der Zuschlag für diese Aufgaben an die BQS Institut für Qualität und Patientensicherheit GmbH.
Machbarkeitsstudie zum Einbezug der Krebsregisterdaten
Die Machbarkeitsstudie soll prüfen, ob perspektivisch neben Abrechnungsdaten der gesetzlichen Krankenversicherung auch Krebsregisterdaten über das Forschungsdatenzentrum Gesundheit (FDZ) am Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) in die Evaluation einbezogen werden können. Ist das möglich, sollen sie bei der Evaluation sofort genutzt werden.
Evaluationsbericht der Datenjahre 2019 bis 2025
Die Evaluation der Datenjahre 2019 bis 2025 – ebenfalls durchgeführt durch das BQS Institut – wird Ende 2026 vorliegen. Die Datenjahre 2026 bis 2029 werden Ende 2030 in einem zusammenfassenden Evaluationsbericht veröffentlicht. Die Ergebnisse wird der G-BA zur Weiterentwicklung des Hautkrebsscreenings nutzen.
Weiterführende Informationen
Krebsfrüherkennungs-Richtlinie (mit allen bislang veröffentlichten zusammenfassenden Evaluationsberichten zum Hautkrebsscreening unter „Weiterführende Informationen“)