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Erprobungsstudie zur CRP-Apherese bei Herzinfarkt – wissenschaftliche Studienbegleitung beauftragt

Berlin, 20. Juli 2026 – Die Erprobungsstudie zur CRP-Apherese bei akutem Herzinfarkt kann in Kürze starten. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) beauftragte nach einem europaweiten Vergabeverfahren die CSG Clinische Studien Gesellschaft mbH und die Gesundheitsforen Leipzig GmbH, die Erprobungsstudie wissenschaftlich zu begleiten und auszuwerten. Die CRP-Apherese ist ein extrakorporales Verfahren, mit dem das C-reaktive Protein (CRP) aus dem Blutplasma herausgefiltert wird. Die Methode ist bislang keine Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung. Die Ergebnisse der Studie sollen dem G-BA eine abschließende Nutzenbewertung der Behandlungsmethode ermöglichen. Bisher reicht die Studienlage dafür nicht aus.

Fragestellung der Studie

Zielpopulation der Erprobungsstudie sind Patientinnen und Patienten mit einem erstmaligen akuten Herzinfarkt, bei denen bereits eine perkutane Koronarintervention (PCI) durchgeführt wurde und deren CRP-Plasmaspiegel systemisch stark erhöht und behandlungsbedürftig ist. Die randomisiert-kontrollierte Erprobungsstudie soll prüfen, ob durch eine CRP-Apherese zusätzlich zur Standardtherapie weniger schwerwiegende kardiovaskuläre Ereignisse auftreten als bei der alleinigen Standardtherapie. Standardtherapie ist eine PCI mit entsprechender Nachsorge. Verglichen werden die Ergebnisse mit und ohne CRP-Apherese über einen Zeitraum von 2 Jahren nach dem Herzinfarkt.

Aufgaben der unabhängigen wissenschaftlichen Institution (UWI)

Die jetzt als UWI beauftragte CSG Clinische Studien Gesellschaft mbH und die Gesundheitsforen Leipzig GmbH werden auf Basis der Erprobungs-Richtlinie des G-BA das Studienprotokoll erstellen, geeignete Studienzentren auswählen sowie später die Daten auswerten und den Abschlussbericht verfassen.


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